Wurzel der Entwicklung – Wiege der Sprache
Teil 2: Praxis

Thema:

Die wichtigsten frühkindlichen Haltungs-und Bewegungsmuster werden in der Praxis verinnerlicht. Dies ermöglicht im Alltag ein sicheres Zuordnen und direkte Handlungskompetenz aus der Beobachtung heraus. Die eigene Wahrnehmung wird geschärft für den neurologischen Sinn kindlicher Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Sie erhalten einen Zugang zur Sprachförderung in einem Bereich, der von Sprache noch gar nichts erahnen lässt.

Inhalt:

Die Alltags- und Versorgungshandlungen mit Kindern bietet Raum, emotionalen, körperlichen und sensomotorischen Bedürfnisse spielerisch zu berücksichtigen.
Durch die Präsenz einer Bezugsperson entstehen daraus ganz natürliche sprachliche Impulse.
Die Grundlagen aus Teil1 werden in dieser Fortbildung praktisch umgesetzt.

Wir widmen uns dem “Tun und Erleben” und werden dabei von neuen Ideen inspiriert.
Ich werde Sie an Körper- und Fingerspiele erinnern, die Sie längst vergessen glaubten und Ihnen den neurologischen Sinn von Liedern und Reimen erklären.
Bei Gelegenheit lade ich für ca. 30 Min. ein Baby mit Mama ein, damit wir seine eigenen Impulse bewundern und davon lernen können.

Ziel:

Es geht darum, als Bezugsperson präsent zu bleiben, den Impulsen der Kleinen zu folgen und den neurologischen Hintergrund darin zu erkennen.

Auf diesem Weg erschließt sich die Sprachentwicklung spielend und die Wurzeln der Entwicklung können zu einer dynamischen Wiege der Sprache werden.

Zielgruppe:

Menschen, die Kinder betreuen, in ihrer Entwicklung begleiten und dabei ihre eigene Beweglichkeit, Wahrnehmung und Tatkraft einsetzen und erweitern wollen.

  • Thema: praktische Umsetzung der neurophysiologischen Zusammenhänge
  • Referenz: Dieses Seminar ist Bestandteil von Bildung Offensiv der Stadt Ulm.