“Von der Hand in den Mund“ –
oder wenn sich Essen nicht gut anfühlt

Themen:

– Kindliches Ess-Verhalten

Kindliches Ess-Verhalten war schon zu allen Zeiten Anlass für Verunsicherung und Sorge.

Es ist oft schwankend und schwer einzuschätzen, da jede Entwicklungsstufe gewisse Empfindlichkeiten, Vorlieben, Fähigkeiten und Schwierigkeiten mit sich bringt.
Diese Empfindlichkeiten sind normal und unterscheiden sich von “sensorischen Ess-Störungen”.

– Sensorische Ess-Störungen

Sensorische Ess-Störungen sind noch längst kein etablierter Begriff.
Während in der Literatur echte Schluckstörungen und psychisch/soziale Komponenten einer frühkindlichen Ess-Störung gründlich umschrieben und diagnostiziert werden, gibt es kaum Aussagen über den Einfluss von sensorischen Verarbeitungsstörungen des Nahrungsweges (Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen, Darm).

– Unangenehme Empfindungen beim Essen

Sowohl das das entwicklungsbedingte Kindliche Ess-Verhalten als auch die sensorischen Ess-Störungen können mit unangenehme Emfpindungen beim Essen verbunden sein.

Ziel:

Zur sicheren Unterscheidung beider Phänomene werden wichtige Kenntnisse über die natürliche oder physiologische Ess-Entwicklung in Abhängigkeit von der sensomotorischen Entwicklung des Körpers und des Mundes vermittelt.

Dies ermöglicht eine altersgerechte Unterstützung des gesunden Ess-Verhaltens im Alltag
So kann Essen wieder zu dem werden was es ist: „Ein genussvoll stärkendes Highlight des Tagese“!

Inhalt:

Mund, Schluckweg und Verdauungstrakt unterliegen von Geburt an einer ständigen Umorganisation, bis die vollständige physiologische Reife erreicht ist.
Aus welchen Gründen in diesen Bereichen Missempfindungen entstehen und wie diese durch physiologische Stimulierung abgebaut werden können, soll in Theorie und Praxis dargelegt werden.

Unterscheidung entwicklungsbedingter und krankhafter Probleme bei der Nahrungsaufnahme:

Dabei ist es wichtig, die Kriterien zur Erkennung von Störungen und Abgrenzungen zu physischen und klinischen Ursachen zu kennen.
Mit ihnen lernt man die vorliegende Situation einzuschätzen, wirksame Unterstützung zu geben und bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Erweiterung der Betreuungszeiten und Altersgruppen in Einrichtungen:

Dieses Thema ist im Laufe der Jahre durch die Erweiterung der Betreuungszeiten und jüngere Altersgruppen in den Einrichtungen hochaktuell geworden.

Die Inhalte geben eine gute Orientierung für die Gestaltung der Ess-Situation im Alltag.

Weitere von Ess-Probelematiken betroffene Personen:

Aktualität besitzt dieses Thema auch für alte Menschen und Behinderte, da auch für sie von körperlichen Veränderungen betroffen sind, welche ihre Ess-Fähigkeit bestimmen.

Zielgruppen:

Diese Fortbildung eignet sich für alle, die in ihrem Alltag Menschen in Ess-Situationen oder Kinder mit Ess-Störungen betreuen: pädagogische Fachkräfte, Erzieherinnen, Lehrer, Psychologen, Betreuer in Pflegeeinrichtungen und Kinderkrankenhäusern, Mitarbeiter in Behinderteneinrichtungen.

Besonderheit:

Für Interessenten aus Altenpflegeheimen und Behinderteneinrichtungen erstelle ich ein auf das jeweilige Team abgestimmtes Konzept.

  • Thema: die kindliche Essentwicklung von Geburt an in Verbindung mit der neuromotorischen Entwicklung und Sprache.
  • Kriterien zur Erkennung von Störungen, Abgrenzung von psychischen und klinischen Ursachen, Hilfen zur Förderung des gesunden Essverhaltens im Alltag.
  • Referenz: Bildung Offensiv Stadt Ulm Seite 89