“Schwierige Kinder“ und wie wir es ihnen leichter machen können

Thema:

Kinder vor dem Hintergrund ihrer noch reifenden Wahrnehmung, Verarbeitung und Entwicklung verstehen und begleiten lernen.

Jede pädagogische Fachkraft erlebt Situationen, in denen das fachlich durchdachte und liebevoll vorbereitete Angebot/ Konzept bei bestimmten Kindern fehlschlägt oder durch auffälliges Verhalten gestört wird.

Inhalt:

Geboren werden wir mit einer Vielzahl von Anlagen.
Die Anlagen sind vergleichbar mit unfertigen Werkzeugen, die sich selbst Stück für Stück aufbauen, gestalten, und immer wieder neu optimieren.
Diese Werkzeuge werden nicht nur ausgebildet, sie wollen auch in eine sinnvolle Zusammenarbeit gebracht werden.
Diese Vorgänge kennen wir als “Entwicklung”.
Regelmäßige Überforderungs-Situationen sind nicht verwunderlich, da die Werkzeuge (Motorik, Kognition, Sinnes-Kanäle und deren Zusammenarbeit) noch  nicht voll verlässlich sind und vielen Veränderungen unterworfen bleiben.

Kinder zeigen uns ihre körperlich-neurologische Überforderung oft emotional und im Verhalten.

Ziel:

Wer die Ausreifung der Basis-Wahrnehmungsbereiche und deren Auswirkung auf das Sozial-und Lernverhalten der Kinder versteht, kann unterstützend und entlastend darauf einwirken.

Es wird greifbar, warum die Ausreifung und Automatisierung der Basis-Wahrnehmungsbereiche eine Grundlage für Sozialverhalten, Lernen und Sprachentwicklung ist.

Zusammenarbeit:

Die Inhalte wurden zusammen mit Ergotherapeuten entwickelt.

Zielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Erzieherinnen, Ärzte, Lehrer und Eltern. Die Inhalte betreffen sowohl den U3-Bereich als auch deren Auswirkung auf spätere Entwicklungsphasen bis zur Einschulung. Mit diesem Wissen kann der Alltag für Kinder und Erwachsene gleichermaßen fördernd und entlastend gestaltet werden.

Besonderheit:

Die Inhalte werden von zwei Dozentinnen aus den zwei Berufssparten Logopädie und Ergotherapie fächerübergreifend (interdisziplinär) beleuchtet:

Barbara Zeller (Sprachentwicklung, Logopädie) und Michaela Fleckenstein (Basiswahrnehmung, Ergotherapie)