Klang-Gefühl und Sprache

Thema:

Kinder er-singen sich die Welt mit ihren eigenen Worten und Tönen – wir begleiten sie dabei.

Mit oder ohne Instrument, geübt oder ungeübt, ich zeige Ihnen wie Sie ohne Aufwand mit den Kinder in deren eigene Erlebniswelt eintauchen und genussvoll mit Klängen, Rhythmen und  Lautgebilden spielen.

Inhalt:

Kinder haben neben den sehr willkommenen  Angeboten von Liedern, Instrumenten und Reimen das Bedürfnis, ihr direktes Erleben in eigene Worte und Melodien zu fassen.

Es braucht dazu von den Erzieherinnen keine musikalischen Vorkenntnisse. Genutzt wird das Vorhandene.

 

Seit vielen Jahren singe ich mit Kindern auf ganz verschiedene Weisen.

Es ist ein Erlebnis zu sehen wie die Ohren größer werden und das Gesicht zu leuchten beginnt, wenn der Name als Gesang erklingt.

Spüren Kinder die Bereitschaft eines Erwachsenen, bringen sie von sich aus die verschiedensten Vorschläge.

Ob ganze Bilderbücher, einzelne Worte, Eigenschaften und Beobachtungen, die Kinder werden wach, hellhörig und  immer einfallsreicher dabei.
Es erfordert von den Bezugspersonen ein wenig Übung und Mut, vielleicht auch Übermut, um sich auf dieses freie Spiel einzulassen.

Falls Fragen zu Sinn und Zweck der Sache aufkommen sollten:
Es dient der Förderung einer speziellen Sprachkognition und dem Seelenleben der Kinder.

„Schläft ein Lied in allen Dingen die da träumen fort und fort
und die Welt hebt an zu singen, triffst Du nur das Zauberwort“.

Joseph v. Eichendorff