Egal wie gut oder schlecht die eigenen Kindheit empfunden wurde – sie ist eine Ressource die wir im Umgang mit Kindern nutzen, bewusst oder unbewusst.

Wir alle waren selbst einmal Kinder.
Auf einen Teil der eigenen Kindheitserfahrungen greifen wir automatisch zurück und er bestimmt unsere Handlungen, Gedanken und Einstellungen. Das kann sehr hilfreich und konstruktiv sein.

Ein anderer Teil ist uns vielleicht glücklich oder schmerzhaft bewusst und führt zu durchdachter, reflektierter Vorgehensweise oder auch zu Vermeidung.

  • Was ändert sich am Umgang mit Kindern, wenn Menschen sich an ihr eigenes „Kindsein“ erinnern?
  • Warum fragen Kinder so gerne: „Wie war das als du noch klein warst“?
  • Warum sind unsere Erzählungen für sie so wichtig?
  • Was geschieht mit uns selbst, wenn wir andere an unseren Erinnerungen teilhaben lassen?

Wann immer ich Eltern und Bezugspersonen nach ihrer Kindheit gefragt habe, öffneten sich erstaunliche Türen.
Hier geht es um eine Ebene, die durch bloßes Fachwissen oder Professionalität nicht zugänglich ist.
Manches hat uns geschwächt und manches stärkt uns bis heute. Wie können wir und andere aus diesen Erfahrungen profitieren?

An diesem Vormittag soll unsere Kompetenz, sich in Kinder hineinversetzen zu können gestärkt werden.